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Anzeige/Foto von Liesbeth Koopmans: https://www.pexels.com/de-de/foto/tan-dog-sitzt-tagsuber-auf-dem-blumenfeld-1089394/


Im Frühling geht es wieder von neuem los: Zecken bohren sich durch die Haut des Hundes und saugen begierig sein Blut. Im Gegenzug gelangen allzu oft Krankheitserreger in die Blutbahn, können die gefürchtete Lyme-Borreliose, FSME oder andere Erkrankungen auslösen. Zudem landen vollgesogene Zecken gern mal auf dem Sofa oder dem Teppich und wenn der Nachwuchs aus ihnen schlüpft, sind auch die Menschen im Haushalt nicht mehr sicher. Welche Mittel bieten einen wirksamen Zeckenschutz für den Hund? Und wo liegen ihre Vor- und Nachteile? Lesen Sie jetzt weiter und erfahren Sie mehr.

Spot-on Zeckenschutz für den Hund

Besonders verbreitet unter Hundebesitzern sind sogenannte Spot-on-Produkte. Herrchen oder Frauchen trägt diese Mittel punktuell auf die Hundehaut auf und scheitelt dafür vorher die Haare. Die beste Position dafür ist der Nacken, und dazu, bei größeren Hunden, der obere Rücken. Dort gelangt die Zunge nicht hin. Das Mittel verteilt sich recht zügig mit dem Hauttalg über den Körper und entfaltet eine abschreckende Wirkung.

Das sind die Vorteile & Nachteile von Spot-ons:

Pro: Spot-ons sind einfach anzuwenden und wirken je nach Produkt recht effektiv mehrere Wochen lang. Die Zecken beißen größtenteils gar nicht erst zu, sodass der Hund nicht mit ihren Krankheitserregern konfrontiert wird. Und: Das Mittel gelangt nicht in, sondern nur an den Körper.

Contra: Allerdings treten hin und wieder auch ärgerliche Nebenwirkungen auf, dazu gehören vor allem Hautreaktionen. Auch sollte man tunlichst vermeiden, den Hund kurz nach der Anwendung im Nacken zu streicheln. Hochwertige natürliche Präparate wie Reico Zeckenabwehr mit wertvollen Ölen heben die Nachteile wieder auf.

Zeckenhalsbänder als Zeckenschreck

Auch das Zeckenhalsband als Zeckenschutz für den Hund erfreut sich allgemein großer Beliebtheit. Der Hundehalter legt es seinem Tier wie ein normales Halsband an, und zwar mit ungefähr zwei Fingern Platz zum Hals. Das Material setzt einen zeckenabschreckenden Wirkstoff frei, der allmählich aufs Tier übergeht. Das funktioniert ungefähr fünf bis acht Monate lang, dann muss ein neues Halsband her.

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Pro: Auch diese Produkte punkten durch eine einfache Anwendung und entfalten teilweise eine überzeugende Wirkung. Durch Abschreckung der Zecken kommt es meistens nur zu vereinzeltem Befall. Das hält Krankheitserreger fern, ohne dass der Hund die Substanz oral aufnehmen muss.

Contra: Diese Halsbänder enthalten eine hohe Wirkstoffkonzentration und sollten nicht in die Hände (oder Münder!) von Kindern gelangen. Auch Erwachsenen sei empfohlen, sich nach Kontakt direkt zum Waschbecken zu begeben. Hautreaktionen beim Hund sind nicht ausgeschlossen.

Kautabletten töten Zecken ab

Diese Variante des Zeckenschutzes nimmt den oralen Weg. Der Hund erhält seine Tabletten ungefähr monatlich oder vierteljährlich, sie sind mit lockenden Geschmacksstoffen versehen und werden deshalb meist als Leckerli angesehen. Zu kaufen gibt es die Pastillen beim Tierarzt oder in der Tierapotheke. Die Substanz geht über den Verdauungstrakt ins Blut über und vergiftet die Zecken, sobald sie mit dem Blutsaugen beginnen.

Pro: Kautabletten treffen bei den meisten Hunden auf hohe Akzeptanz, weil sie gut schmecken. Die Wirkungsdauer erstreckt sich über mehrere Wochen bis Monate. Die Zecken sterben nach dem Zubeißen relativ zuverlässig ab.

Contra: Die Wirkstoffe gelangen in diesem Fall in den Hund, sogar bis ins Blut. Das gefällt nicht jedem Hundebesitzer, zumal es zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen kann. Und: Die Zecken beißen trotzdem zu, können eventuell noch Krankheiten übertragen, bevor sie kurz darauf absterben.

Naturprodukte als Zeckenschutz für den Hund

Bei vielen Hundebesitzern haben Naturprodukte auch in Sachen Hunde Zeckenschutz deutlich die Nase vorn. Während typische Hausmittel wie Knoblauch und Bierhefe eher schlecht bis gar nicht wirken (Knoblauch ist für Hunden sogar giftig!) können bestimmte Präparate aus natürlichen Ölen oft auf breiter Linie überzeugen. Sie enthalten keine überflüssige Chemie, schrecken Zecken ab und müssen dafür gar nicht erst ins Verdauungssystem oder ins Blut. Die wenigen Achtfüßler, die trotzdem zubeißen, sammelt der aufmerksame Hundefreund zügig ab.

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